Wählen mal ganz anders……..

Bald ist es wieder soweit: Bundestagswahlen. Warum ich das hier aufgreife? Ich möchte Dich einladen, mal von einer anderen Seite, mit einem anderen Blickwinkel, auf Wahlen und auf Deine Stimme zu schauen.

Ich persönlich habe an wirklich allen Wahlen aktiv teilgenommen, an denen ich teilnehmen durfte und da sind in den letzten 24 Jahren so einige zusammengekommen. Doch mit jeder Wahl habe ich mehr festgestellt, dass ich nur eine Partei, ein Parteiprogramm oder einen Politiker wähle, es aber keine Stelle gibt, wo ich wirklich wählen kann, was ich will. 24 Jahre aktives wählen von Parteien, Parteiprogrammen oder Politikern.

Doch was bedeutet das eigentlich genau und wie wirkt das in Bezug auf die Gesetze des Universums.

Würde ich, wenn ich ein Dach gedeckt haben möchte, auch nur den Dackdecker wählen, der Pfannen, Schindeln und Blechdach anbietet, weil es nicht so schlimm ist auf das Reetdach zu verzichten? Nein, wenn ich ein Dach gedeckt haben will, überlege ich mir, was ich für ein Dach will und dann erteile ich einem Dachdecker den Auftrag, das Dach so zu bauen, wie ich will, dass es am Ende aussieht. Er bekommt den Auftrag, er ist für die Konstruktion zuständig und für das Umsetzen.

In der Politik wählen wir einen Dachdecker, der für uns entscheidet, ob wir Dachpfannen, Schindeln oder Blech bekommen, der für uns entscheidet, ob wir ein spitzes Dach oder ein Flachdach bekommen.

Während der Wahl ist unsere Aufmerksamkeit auf Parteien, Politikern und Parteiprogrammen. Ist es das wovon wir noch mehr wollen? Noch mehr Parteien, Politiker und Parteiprogramme?

Da wo wir unsere Aufmerksamkeit drauf richten, das wird mehr, das verstärkt sich. Ähnlich wie bei einem Feuer.

Wenn wir im Kamin ein Feuer entzünden wollen, wissen wir, wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf den Kamin, Holz, eine Stück Anzünder und ein Feuerzeug richten. Und wenn wir mehr Feuer wollen, geben wir Holz zusätzlich in den Kamin. Wenn wir ein Feuer im Kamin wollen, würden wir ja auch nicht einen Holzstapel im elektrischen Backofen anzünden. So ist das bei allen Lebensbereichen, wenn wir etwas wollen, ist es sinnvoll darauf unsere Aufmerksamkeit zu legen, damit es brennt und nicht darauf, was wir nicht wollen, sonst brennt der elektrische Backofen und der Kamin bleibt kalt.

Zurück zur Bundestagswahl. Wir geben also Parteien, Politikern und Parteiprogrammen unsere Stimme. Dadurch wird das Partei-, Politiker- und Programmangebot immer größer, aber sonst nichts.

Also ist es wichtig, dass wir uns erstmal überlegen, was wir wollen, was sind die Aufträge, die wir dem Unternehmen Politik erteilen wollen.

Auch da wieder wichtig: es geht darum, was wir wollen. Wenn wir nur wählen, was wir nicht wollen (z. B. das Reetdach) ist immer noch unklar, welches Dach wir wirklich wollen. Da unsere Aufmerksamkeit hier ist: Hauptsache kein Reetdach, geben wir Energie darauf und bekommen dadurch genau das, was wir nicht wollen: das Reetdach.

Nochmal, was wählst Du?

Nur noch wenige Wochen zur Wahl und die Politik befindet sich mitten im Wahl-„Kampf“. Da wird viel Feuer auf den Kampf gelegt, viel Energie fürs Kämpfen verbraucht. Auch da ist wenig Kraft auf Zielen, Lösungen, Wegen. Alles verpufft im Kampf.

Ein Thema, das zur Zeit groß und breit, mit viel Emotionen „bekämpft“ wird, ist das Thema Flüchtlinge. Auch da unendlich viel Aufmerksamkeit auf „Flüchtlingen“, wodurch sich das Thema vergrößert und verstärkt.

Bist Du auch jemand, der Flüchtlinge gerne loswerden möchte? Frage Dich mal, was es wirklich ist, was Du wählst. Wählst Du nur Flüchtlinge raus? Was steckt dahinter? Was versprichst Du Dir davon? Einen Job? Ein sicheres Einkommen? Sicherheit, wenn Du aus dem Haus gehst?

Wenn es das ist, was Du willst, dann wähle das:

  • Einen Job, der mir Spaß macht, mit tollen Kollegen und Chefs, mit gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung, so dass es uns allen gut geht.
  • Ein Einkommen, von dem ich gut leben kann, mir auch Wünsche erfüllen kann.
  • Sicherheit auf all meinen Wegen

Wenn Du Deine Wahl liest, löst es ein gutes Gefühl in Dir aus, wenn Du Dir vorstellst, wie es wirklich so ist? Falls noch nicht, formulier es so, dass es noch mehr dem entspricht, was sich richtig gut für Dich anfühlt. Das ist wie Brandbeschleuniger aufs Feuer geben.

Ein weiteres Thema ist die Gesundheit, über das viel diskutiert wird.

Impfpflicht, Zwangs-Chemo, Hebammen abschaffen, Schließung von Geburtsstationen aus Profitgründen, Einschränkung von Mutterrechten: Vorschreiben des Geburtsortes, Personalmangel in Krankenhaus und Pflege, mehr Dokumentation als Pflege in Krankenhaus und Pflege, Krankenversicherungen, die Werbung mit Zusatzleistungen (ohne freie Arztwahl machen) und vieles, vieles mehr.

Wenn ich das alles höre und lese, zieht sich mein Brustkorb zusammen. Es bedrückt mich. Geht es Dir auch so?

Was wählst Du? Was sind Deine Themen? Wenn Du etwas forderst, was für ein Wunsch steckt wirklich dahinter? Wie formulierst Du diesen Wunsch so, dass es sich für Dich wunderbar anfühlt, wenn Du Dir vorstellst, er ist erfüllt?

 

Schreibe noch heute Deinen eigenen Wahlzettel, was wünscht Du Dir für Deutschland, für Dich.

Formuliere jeden Begriff positiv, (es ist ein Auftrag an die Politik)

Wenn Du Dir vorstellst, dass es eingetreten ist, fühlt es sich super an, hast Du das Gefühl, Du dehnst Dich aus?

Frage so lange, was für ein Wunsch, was für eine Wahl steckt dahinter und erst, wenn Du ganz am Ursprung bist, schreibe es auf Deinen persönlichen Wahlzettel.

Veröffentliche, teile ihn, packe ihn in die Wahlurne.

Lenke Deine Aufmerksamkeit, auf das was Du für Dich und für Deutschland willst. Was soll da sein, statt, was soll weg sein.

Wähle, was Du willst und erteile dann den Auftrag, das umzusetzen, was Du willst.

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